MANILLIO

Manuel Liniger, besser bekannt als Manillio, hängt nicht an Klischees, sondern schafft seinen eigenen Weg irgendwo zwischen Dichter und Rapper. Er definiert Dialekt-Rap in einem weiteren Sinne, indem er die Gedanken einer jungen Generation erfasst. Wie in seinem Werk „Irgendwo“, das auf Platz 6 der Schweizer Album-Charts landete. Auf dem Nr.1-Album „Kryptonit“ begibt sich der Solothurner in eine Klangpalette, die den Zuhörer in eine nachdenkliche Auseinandersetzung mit sich selbst versetzt und in einer Wolke der Vergänglichkeit zurücklässt. Nichts dauert ewig – keine innige Umarmung, kein Kuss, keine Party, kein Gefühl. Gerade erschien eine neue EP als zweite CD der „Kryptonit Delux Edition“ mit fünf neuen Songs, die es in sich haben: die New York-Hommage „Bodega“, ein sommerlicher Ohrwurm „Schall und Rauch“, aber auch harter Rap auf technisch schwindelerregendem Niveau im Track „Nah Nah“. Abgerundet wird der Nachschlag mit einem Refrain von S.O.S.‘ Nativ, einem Löffel Experimentierfreudigkeit und massig Chuzpe. Auf seinem Sommer voller Festivals macht Manillio auch am ZÜRICH OPENAIR Halt!

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